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Wie hoch sind die möglichen Systemausfall-Kosten?

Im Folgenden sehen Sie eine mögliche – natürlich hypothetische - Modellrechnung, die Ihnen hilft, die Kosten eines möglichen Ausfalls grob zu ermitteln, damit Sie eine Relation zu den „Absicherungskosten“ erhalten.

Das Unternehmen:

  • Beschäftigt 20 Mitarbeiter zu durchschnittlichen Kosten von € 50,00 pro Stunde
  • Nimmt 250 Aufträge pro Jahr an
  • Von 50 verschiedenen Kunden
  • Benötigt einen Werktag, um sich vor Virenangriffen, Festplattenabstürzen etc. zu erholen
  • Hat einen Jahresumsatz von 10 Millionen Euro


Unter diesen Voraussetzungen ergäbe sich die folgende Amortisationsrechnung:

  • Wenn das System abstürzt und 20 Anwender warten müssen, dann beträgt allein der Produktivitätsverlust bei 20 Mitarbeiter x 8 Stunden à 50,00 € =
    1 Tag zum Beheben des Schadens = 8.000€.
  • Entgangene Umsätze, weil einen Tag lang keine Rechnungen verschickt, keine Angebote erstellt, keine Auftragsbestätigungen erfasst werden können :
    • 250 Aufträge pro Tag/250 Tage pro Jahr = 1 Auftrag pro Tag
    • Durchschnittlicher Auftragswert = €10 Mio./250 Abschlüsse = €40.000
    • Entgangener Umsatz insgesamt = 1 Tag Ausfall x 1 Auftrag pro Tag x €40.000
      pro Auftrag = €40.000
  • Wenn der Ausfall dazu führt, dass sich ein unzufriedener Kunde – im schlimmsten Fall – an ein anderes Unternehmen wendet, ist das Desaster komplett: Gesamtumsatz €10 Mio./50 Kunden =
    €200.000 entgangenes Geschäft, weil ein Kunde zur Konkurrenz wechselt


Hinweis 1: Die potentiellen Kosten für die Behebung des Problems und die Wiederherstellung der Daten sind ebenfalls zu berücksichtigen.

Hinweis 2: Manche dieser Kosten sind subjektiv – würde ein Kunde tatsächlich wegen eines Ausfalls von einem Tag zur Konkurrenz gehen?
Wir wollen mit diesen Argumenten jedenfalls zeigen, dass Ausfälle kostspielig sind und dass manche – vielleicht nicht alle – dieser Kosten berücksichtigt werden sollten.