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Montag, den 14. März 2011 um 11:08 Uhr
Aktion Deutschland hilft, NETRIX IT-Service GmbH Köln

Online den Erdbebenopfern in Japan helfen - worauf Sie achten müssen

Am Freitag, den 11. März 2011 ereignete sich in Japan eine Jahrhundert-Katastrophe mit noch ungeahnten Folgen. Ein schweres Erdbeben der Stärke 9.0 erschütterte vor allem den Nordosten des Landes. Der dadurch ausgelöste Tsunami zerstörte ganze Landstriche nahe der Ostküste. Zahlreiche Organisationen haben im Internet Spendenmöglichkeiten eingerichtet, um den Opfern in Japan zu helfen. Diese große Hilfsbereitschaft wird leider auch von Betrügern ausgenutzt. Worauf Sie achten müssen, damit Ihre Spende auch ankommt, lesen Sie in diesem Beitrag.


Tausende Menschen in Japan leiden seit Freitag unter den dramatischen Folgen des Erbebens und der anschließenden Flutwelle. Viele haben Angehörige und Freunde verloren, ihre Häuser wurden zerstört und nun werden noch Lebensmittel knapp. Die internationale Hilfe lief sehr rasch an, jedoch wurden noch nicht alle Katastrophengebiete erreicht. Während sich unzählige Helfer aus mehr als 70 Ländern an der Suche nach Verschütteten sowie an der Versorgung der Überlebenden beteiligen, kämpfen Experten in gleich drei Atomkraftwerken an der Ostküste Japans gegen einen Supergau.

Wer in den letzten Tagen die Berichte im Fernsehen verfolgt hat, den lassen die Ereignisse und das Leiden nicht kalt. Viele wollen helfen, und zu diesem Zweck haben mehrere Organisationen auch im Internet Möglichkeiten zu Geldspenden eingerichtet. Leider ist nicht jeder Spendenaufruf seriös, die Gutmütigkeit vieler Menschen wird von skrupellosen Betrügern ausgenutzt. Bereits kurz nach dem Beben am Freitag hat das Internet Storm Center eine Warnung vor betrügerischen E-Mails und schädlicher Software herausgebracht.

Gerade in Zeiten der Not sind solche betrügerischen Aktionen absolut unverständlich und verunsichern viele hilfsbereite Menschen. Wir möchten dem entgegenwirken und Ihnen einige hilfreiche Tipps geben, die Ihr Vertrauen in internationale Hilfsaktionen stärkt.

  • Informieren Sie sich in der Presse oder im Internet, welche Organisationen sich an aktuellen Hilfsaktionen beteiligen.
  • Ist Ihnen eine Organisation unbekannt, fordern Sie Infomaterial an oder treten Sie mit einer Ansprechperson in Kontakt.
  • Seriöse Hilfsorganisationen verschicken KEINE Massenmails mit Spendenaufrufen. Löschen Sie Spammails sofort und öffnen Sie niemals deren Anhänge!
  • Die Suche über Suchmaschinen führt Sie zu Zeiten einer aktuellen Katastrophe u.U. auf Webseiten, die Suchbegriffe missbrauchen und mit Hilfsaktionen nichts zu tun haben. Achten Sie ganz genau auf die Inhalte der Suchergebnisse!
  • Achten Sie auf das Spendensiegel, mit dem v.a. große Hilfsorganisationen gekennzeichnet sind.
  • Kleinere Organisationen z.B. bei Ihnen im Ort bieten einen optimalen Einblick in die Hilfsarbeit und können Ihnen viele Fragen persönlich beantworten.
  • Orientieren Sie sich an dem Bündnis "Aktion Deutschland hilft", das 2001 von mehreren deutschen Hilfsorganisationen ins Leben gerufen wurde, um im Falle großer Katastrophen schnell und effektiv helfen zu können.






Aktion Deutschland hilft, NETRIX IT-Service GmbH Köln