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Donnerstag, den 16. Juni 2011 um 13:26 Uhr
VMware, Virtualisierung

Effizientere IT-Infrastruktur durch Virtualisierung

Virtualisierung ist ein bedeutendes Thema in vielen Unternehmen, denn heute geht es längst nicht mehr nur um virtuelle Server in den Rechenzentren von Webhostern. Weit darüber hinaus gewinnt die Virtualisierung von Netzen, Storage- und Desktop-Systemen innerhalb von Unternehmen zunehmend an Attraktivität. Wir erklären Ihnen die Gründe...

 


Virtualisierung heißt, Software von der darunter liegenden Hardware zu trennen. Die allgemeinen Vorteile sind:

- Senkung von Betriebskosten,

- Verringerung des Wartungs- und Administrationaufwandes,

- die optimale Nutzung von Systemressourcen und

- längere Systemlaufzeiten.

 

In der Praxis gibt es verschiedene IT-Bereiche, in denen unterschiedliche Techniken und Methoden der Virtualisierung eingesetzt werden:

 

Servervirtualisierung (sp. Hardeware-Virtualisierung)

Überall dort, wo mehrere Server im Einsatz sind, werden heute Applikationen von der physikalischen Hardware entkoppelt. Mit Hilfe eines Ressourcen-Manager, z.B. VMware, kann die physikalische Hardware partitioniert, die Auslastung der virtuellen Maschinen (VM) kontrolliert und dementsprechend die Zuteilung notwendiger Systemressourcen an die Gastsysteme automatisiert werden. Dabei wird den einzelnen Gastsystemen ein kompletter Rechner mit allen Hardewarekomponenten vorgespiegelt.

 

Betriebssystem-Virtualisierung

Im Gegensatz zur Hardware-Virtualisierung wird bei der Betriebssystem-Virtualisierung das vorhandene OS partitioniert. Für Gastkonten werden nur die Individualdaten für die VM angelegt. Die allgemeinen Betriebssystemdaten, z.B. Bibliotheken, werden von allen Gästen gemeinsam genutzt. Der Vorteil dieser Virtualisierungsmethode liegt in der hohen Geschwindigkeit eines Gastkontos sowie in der großen Hardewareunterstützung. Nachteil ist die Abhängigkeit vom installierten Betriebssystem.

 

Storage-Virtualisierung

Storage-Virtualisierung bezeichnet Speichernetze, die Speichersubsysteme (Storage-Boxen) mit Servern verknüpfen. Zur Übertragung der Daten kann ein vorhandenes LAN-Netzwerk genutzt werden. Für größere Installationen mit hohen Transferraten empfiehlt sich jedoch ein separates Kommunikationsnetzwerk (Fibre-Channel).

 

Applikations-Virtualisierung

Anwendungen werden nicht auf einem Client installiert, sondern stehen über einen erreichbaren Container zur Verfügung. Die Applikationen laufen unabhängig vom Betriebssystem des Clients. Vorteile sind Einsparungen von lokalen Speicherkapazitäten und die ortsunabhängige Erreichbarkeit.

 

 

Wir beraten Sie gerne und analysieren mit Ihnen gemeinsam,
welche Virtualisierung für Ihr Unternehmen in Frage kommt.


 

 


VMware, Virtualisierung

virtuelle Netze, Storage- und Desktop-Systeme